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Kunst gegen Ungerechtigkeit
Kunst gegen Ungerechtigkeit
Seit mehr als 30 Jahren lebt die Bevölkerung der Westsahara ihrer Rechte beraubt. Eine Ungerechtigkeit, die nach der spanischen Kolonisation begann, im Zweiten Weltkrieg andauerte, und heute, im einundzwanzigsten Jahrhundert, weitergeht. Die wahren Gründe für diesen Kampf um das Gebiet der Sahara sind die Phosphatminen, Ölfelder und Fischgründe, die die Westsahara besitzt. Eine ungerechte Situation, hervorgerufen durch den Machtanspruch von benachbarten Ländern (Marokko und Mauretanien) und die Bewegungslosigkeit der UNO. Zum Glück gibt es Menschen, die für das Ende dieser Ungerechtigkeiten kämpfen. Dies ist der Fall von ARTIFARITI. Text lesen
Von Nuria Juan
Märkte der Weihnacht
Der Duft von Glühwein und Gebäck liegt in der Luft. Brennende Feuer in eisernen Käfigen spenden Licht und Wärme. Man kann Kerzen, Mützen, Keramik, allerlei Köstlichkeiten und haufenweise Zeug, das man nicht braucht, kaufen. Sobald es dunkel wird, sammeln sich die Menschen an diesem Ort, um miteinander zu essen und zu lachen. Willkommen auf einem Berliner Weihnachtsmarkt! Text lesen
Von Falko Stengel
Verse des Tees
Verse des Tees
Der Wandel der heutigen Gesellschaft hat unterschiedliche Antriebe. Zuerst müssen wir uns Gedanken über politische Modelle und deren Führungspersonen machen. Außerdem lässt sich mit Gewissheit sagen, dass im Lauf der Geschichte gesellschaftliche Unzufriedenheiten meist Ausdruck durch die Kunst fanden. Maler, Bildhauer, Musiker, Schriftsteller sind ihrer Zeit meist zwei Schritte voraus. Sie erkennen Details, welche die Gesellschaft nicht erkennen kann, verschönern mit der Gabe der Feingespürs, werden zu Visionären ihrer Zeit und verfügen über das Werkzeug, ihr Verständnis für die Gesellschaft der Welt zu übermitteln. Sie lassen sich nicht in die Irre leiten, denn das Ziel des Künstlers ist nicht Macht. Text lesen
Von Laura Aragoneses
Ohrwürmer und Lachfalten
Ohrwürmer und Lachfalten
Er dreht Filme, produziert sie und spielt Gitarre in der Band "No Smoking Orchestra". Die Stuttgarter Zeitung nennt ihn einen "begnadeten Phantasten". Seine Filme sind "pralles, energiegeladenes Volkstheater" (FAZ), in denen "Gewalt, Heiterkeit, Skurrilität und visuelle Kraft explodieren" (Frankfurter Rundschau). Emir Kusturica wurde 1954 in Serbien (Sarajevo) geboren. Heute ist er ein erfolgreicher Regisseur, der für mittlerweile zehn Spielfilme und zahlreiche Kurzfilme weltweit Auszeichnungen erhielt. Darunter sind zwei "Goldene Palmen" in Cannes und der "Silberne Bär" in Berlin. Text lesen
Von Falko Stengel
Sie ist in der Welt zu hause - Maria Betegon
Sie ist in der Welt zu hause - Maria Betegon
"Meine Geschichte ist ein wenig kompliziert", sagt sie mit einem Lächeln. Maria Betegon hat Kunstgeschichte studiert und arbeitet als Galeristin. Ich traf sie im Sprachenatelier Berlin, wo sie zurzeit einen Deutschkurs besucht. Sie kommt aus Spanien. Aus Madrid, um genau zu sein. Allerdings hat sie das Land schon als Kind verlassen. "Als ich noch sehr jung war, nahmen mich meine Eltern mit nach Luxemburg, wo ich aufgewachsen bin. Es war eine sehr internationale Atmosphäre dort und mein Freundeskreis an der Schule war bunt gemischt." Text lesen
Von Falko Stengel
KUTIMAN – Der neueste Sound aus Israel
KUTIMAN – Der neueste Sound aus Israel
Ist Israel Gegenstand der internationalen Nachrichten, so wird meist über den Konflikt mit Palästina berichtet. Ein alltäglicher Wahnsinn, ein niemals enden wollender Krieg, der die Kulturszene beider Länder verpestet. Es scheint zwar schwer zu glauben, doch auch in Kriegszeiten existiert Kreativität! Dass Kreativität sich auch unter widrigen Umständen wie diesen bis zur Oberfläche kämpft, ist die eine Sache. Dass und wie sie aber ihren Weg in den Westen findet, das ist eine andere Geschichte. Text lesen
Von Laura de Miguel

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